Swiss Artists Series
Label: Triston Master Recordings SCHOPPER Edition TMR-SE 0024
180 Gramm Pressung
Original Stereo Recording, 8. & 9. April 1987, Radio Bern.
Cello: Roland Fischlin
Piano: Urs Jaeggi
Programm:
Seite A:
1. Camille Saint-Saëns – La Cygne (2.50)
2. Manuel de Falla – Le Drap Mauresque (2.08)
3. Manuel de Falla – Asturienne (2.20)
4. Manuel de Falla – Jota (3.22)
5. Claude Debussy – Minstrels (2.47)
(Transcription for Cello)
6. J.S. Bach – Suite No. 6, BWV 1012 Allemande (6.02)
Seite B:
1. George Gershwin – Preludes II and III (4.47)
2. Urs Jaeggi – Konstellation I & III (4.39)
Encore
Zoltán Kodály – Sonata for Solo Cello (10.00)
Recorded live in Bern 1967
Vinyl Schnitt: Adrian "Adi" Flück, Schweiz – www.centraldubs.com
Pressung: MEK Vinyl, Schweiz - www.mekvinyl.ch
Produzent: SCHOPPER AUDIO, Jürg Schopper, Schweiz, - www.schopper.ch
Dieses Album ist eine exakte Reproduktion des originalen Mastertapes. Um die bestmöglichste Klangqualität zu garantieren wurden keinerlei digitale Geräte verwendet und Nachbearbeitungen vorgenommen.
Es handelt sich um eine handnummerierte limitierte Auflage von 200 Stück.
Auf Anfrage sind Testpressungen erhältlich.
Preis: auf Anfrage
Bitte bestellen Sie per e-mail:
Kein Versand nach Hongkong und China.






Review von Stephen Lee, Juni 2026

Heute möchte ich allen Vinyl-Liebhabern unter den Musikfans etwas mitteilen:
Diese Platte, die von Jürg Schopper – auch bekannt als „Mr. Switzerland“ – zusammengestellt wurde, hat es wirklich in sich. 🤔
Ich vermute, dass euch der Cellist Roland Fischlin und der Pianist Urs Jaeggi vielleicht nicht so geläufig sind. Die beiden nahmen 1987 beim Schweizer Radio Bern ein äusserst repräsentatives „Solokonzert für Cello und Klavier“ auf. Neben Saint-Saëns’ wunderschöner Melodie „Der Schwan“, die euch allen sehr vertraut ist, gibt es auch Werke von Falla, Debussy, Bach, Gershwin sowie Werke von Komponisten verschiedener Stilrichtungen, die sie mit einer Faszination und Meisterschaft vortragen, die an die „Acht Formen der Buddha-Hand“ erinnert. Die beiden versteckten Meister verfügen über aussergewöhnliches Können – wer dieses Album hört, wird das sicherlich erkennen.
Am beeindruckendsten ist „Konstellation I & III“, das der Pianist Urs Jaeggi selbst komponiert hat. Der Rhythmus dieses Stücks ist einfach unübertroffen! Dieser Schachzug gleicht dem Einsatz der neunten Form „Zehntausend … Buddhas … vereinen … sich“ 😲
„Mr. Switzerland“ hat mit einem Studer A80-Schallplatten-Schneidegerät die Original-Stereo-Masterbänder meisterhaft bearbeitet – Klang und Wirkung gehören zweifellos zur absoluten Spitzenklasse der analogen Aufnahmen 👍. Ich habe zu Hause ein System aus Linn Sondek LP12, Ekos I, Ekstatik-Plattenteller, Tonarm und Tonabnehmer, das über einen Gryphon-Moving-Coil-Phono-Vorverstärker an den Audio Note OTO phono SE-Vollverstärker angeschlossen ist und die in dieser Ausgabe getesteten Fyne F700-Lautsprecher antreibt. Auch wenn es sich bei meinem System nur um eine kleine Anlage handelt, aber sobald der Ton ertönt, ist es, als hätte man zwei Musiker zu mir nach Hause eingeladen, um live zu spielen. Der Klang lässt sich mit einem Wort zusammenfassen:
Einfach… unglaublich! 🤩
Review von Ernest Lau, Juni 2026

Diese Schallplatte aus der „Swiss Artists Series“ des Schweizer Hi-Fi-Labels Triston Masters enthält ein Cello- und Klavier-Recital, das der Cellist Roland Fischlin gemeinsam mit dem Pianisten Urs Jaeggi eingespielt hat.
Diese Schallplatte ist von großem historischem Wert und enthält eine Live-Aufnahme, die 1967 bei Radio Bern in der Schweiz entstanden ist. Triston Masters hat die Aufnahme direkt vom Original-Masterband (Original Master Tape) gepresst. Dabei kam keinerlei digitale Technik zum Einsatz, was einen rein analogen Klang garantiert. Die weltweit auf 200 Exemplare limitierte Auflage wurde auf 180-Gramm-Vinyl im HiFi-Standard in der Schweiz gepresst.
Der erste Titel auf Seite A, „La Cygne“ (Der Schwan) von Camille Saint-Saëns, ist den Menschen in Hongkong als trauriges Lied in kantonesischer Sprache bekannt und wirkt daher besonders vertraut … Die räumliche Wiedergabe der Live-Aufnahme ist einfach meisterhaft.
Roland Fischlins Spiel strahlt eine außergewöhnliche Gelassenheit aus. Die Resonanz des Cellos im mittleren und tiefen Frequenzbereich ist äußerst voll und konturiert; die Details der Reibung zwischen Bogen und Saiten kommen haarklein zur Geltung, und die Textur des Bogenstrichs wirkt äußerst authentisch.
Urs Jaeggis Klavierbegleitung besticht durch einen kristallklaren Klang mit ausgeprägter Körnigkeit. Dank des extrem hohen Dynamikbereichs von Analog Masters bilden die Tiefen des Klaviers und die Obertöne im hohen Register eine perfekte räumliche Schichtung.
Seite B vermittelt dem Zuhörer ein ganz anderes Hörerlebnis: Die HiFi-Qualität bei Stücken von Gershwin, Debussy und Kodály ist hier noch ausgeprägter als auf Seite A. Die Abbildung von Cello und Klavier ist präzise, die Tiefenwirkung der Bühne und der natürliche Nachhall des Berner Rundfunkstudios werden perfekt wiedergegeben und vermitteln dem Zuhörer das Gefühl, „live dabei zu sein“ – ein intimes, einhüllendes Erlebnis.
Dieses Album „Roland Fischlin und Urs Jaeggi Recital“ ist nicht nur ein hochkarätiger Kammermusik-Dialog, sondern auch eine ultimative Hommage von Triston Masters an die vollanaloge Vinyl-Handwerkskunst.
Wenn Sie ein Liebhaber von Streichinstrumenten oder ein Analog-Enthusiast sind, ist diese Schallplatte ein absolutes Muss, um „Mikrodynamik“ und „Instrumententextur“ in Ihre Anlage zu testen.


DE
EN